Worldwide day of genital autonomy

Die Städtegruppen Dortmund, Düsseldorf und Köln haben am Samstag, dem 11. Mai 2019, den "Worldwide day of genital autonomy" - 7 Jahre Kölner Urteil in Köln mit einem Demozug und einer Kundgebung gefeiert. Es begann mit der wunderbaren Seyran Ates, die alle zum Dialog über weibliche und männliche Beschneidung einlud, über engagierte Redner aus den USA, England und den Niederlanden, über unsere tolle Mitfrau Gislinde Nauy, die die neue Kampagne #unversehrt von TDF in Kooperation mit MOGiS und 100% MENSCH vorstellte und endete mit Victor Schiering, der dazu aufrief, endlich die Rechte von Kindern auf genitale Selbstbestimmung zu wahren.

Nach anfänglichem Regen hörte es später auf. Die Sonne kam leider nicht raus, aber wir haben die Demo genutzt, um uns untereinander kennenzulernen.


Treffen mit Anja Butschkau

 

Am Freitag, dem 10. Mai, haben wir uns mit Frau Anja Butschkau, Mitglied im Landtag Nordrhein-Westfalen, SPD, getroffen. Sie ist Mitglied des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Ausschusses für Gleichstellung und Frauen. Zudem ist sie gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Nach einer Vorstellungsrunde kamen verschiedene Themen auf den Tisch: Ehegattensplitting, Paritätsgesetzt, aber auch TDF Themen wie verpflichtende U-Untersuchungen für Kinder und Frauenhandel und Prostitution. Leider war die Zeit viel zu knapp, so dass wir einen Folgetermin im Juni absprechen. Wir hoffen auf einen regen Austausch und gute Kooperation mit der bekannten Dortmunder Politikerin.


3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung

Vom 02. bis zum 05.04.2019 fand in Mainz der Kongress statt. Über 30 Länder waren angereist, um über das System Prostitution zu sprechen: Es trifft die Armen der Ärmsten, und sie ist nicht freiwillig. Weltweit werden die Stimmen lauter, einen Perspektivwechsel in der Prostitutionspolitik zu vollziehen: weg von der Liberalisierung, hin zum Nordischen Modell. Es bestraft diejenigen, die die Notlage ausnutzen: Freier, Zuhälter und Bordellbetreiber. Wir von der Städtegruppe Dortmund waren mit einem Infostand von TDF vertreten. Es war uns eine Ehre.

CAP (Coalition Abolition Prostitution International) und SOLWODI haben diesen Kongress ausgerichtet. Zum Abschluss gab es die Mainzer Erklärung, in der die Bundesregierung Deutschland dazu aufgefordert wird, endlich der Forderung des EU Parlaments nachzukommen und wirksame Mechanismen durchzusetzen, um den Menschenhandel entgegen zu wirken.


Am Samstag, dem 06.04.2019, fand unsere Infoveranstaltung zum Thema "Die Loverboy Methode erkennen und verhindern" statt.

 

Loverboys sind Männer, die Mädchen und junge Frauen emotional abhängig machen, um sie in der Prostitution auszubeuten.

 

Wir bieten den Vortrag gerne auch Ihnen an. Haben Sie Interesse? Dann kontaktieren Sei uns bitte über

dortmund@frauenrechte.de


Patriarchale Gewalt erkennen und verhindern

Am 30. März 2019 fand von 15 - 16.30 Uhr Uhr im Bildungswerk Stadtteil-Schule, Bornstraße 83, 44135 Dortmund eine Infoveranstaltung von unserer Städtegruppe statt. Wir informierten über schädigende traditionelle Praktiken wie weibliche Genitalverstümmelung, Zwangsverheiratung und Frühehe, die in Deutschland vorherrschen. Der Fokus lag dabei auf die Ausprägung und Verbreitung in Deutschland, Motive, Folgen, rechtliche Aspekte und Präventionsmöglichkeiten.

Wir bedanken uns bei den Teilnehmerinnen, die trotz bestem Wetter sich Zeit für so schwierige Themen nahmen. Dabei wurden sie auch mit weiteren Informationen versorgt. Wir möchten uns auch bei dem Bildungswerk Stadtteil-Schule für die Organisation bedanken.


Equal Pay Day 2019

Am 18. März dieses Jahrs haben deutsche Frauen die unrühmliche Aufgabe, den Equal Pay Day zu feiern. Es ist ein internationaler Aktionstag für die Entgeltgleichheit. Der Gender Pay Gap beschreibt die geschlechtsspezifische Lohnlücke: den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen. Die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen betrugen im Jahr 2017 16,59 Euro, während Männer auf 21 Euro kamen. Damit liegt die Lohnlücke in Deutschland bei 21 Prozent. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage, die Frauen 2019 umsonst arbeiten, um auf das gleiche durchschnittliche Jahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen.

 

In Dortmund war es schön zu sehen, dass viele Frauen lautstark für gleiche Bezahlung demonstriert haben. Eine Sambagruppe und die ausgeteilten Materialien des Aktionsbündnisses des Gleichstellungsbüros mit über 40 Dortmunder Partnerorganisationen haben den Marsch durch die Stadt sehr bereichert. Ein Flashmob hat noch einmal kräftig für öffentliche Aufmerksamkeit gesorgt. Anschließend ging es in die Bürgerinnenhalle des Rathauses zum Red Dinner.

 


Int. Frauentag 2019 mit dem Migrantinnenverein Dortmund e.V.

Am Sonntag, dem 10. März 2019 feierten wir den Internationalen Frauentag mit dem Migrantinnenverein Dortmund e. V. und vielen tollen Gästen. Wir hatten die Möglichkeit, eine kurze Rede halten zu dürfen. Für die Möglichkeit bedanken wir uns sehr.


Internationaler Frauentag 2019 der Stadt Dortmund

Am Freitag, dem 8. März 2019 fand der Internationale Frauentag im Rathaus Dortmund statt, den das Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund in Kooperation mit den lokalen Frauenverbänden organisiert hat. Auch unsere Städtegruppe war mit einem Workshop vertreten: Forum 13 - Perspektivwechsel in der Prostitution. Wir bedanken uns, für die Möglichkeit über das uns wichtige Thema zu informieren und eine tolle Veranstaltung erlebt zu haben.

Foto: Stadt Dortmund, Gaye Suse Kromer


Internationaler Tag der Null-Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung

Am 06.02. eines Jahres ist der Internationaler Tag der Null-Toleranz gegenüber weibliche Genitalverstümmelung“. Wir haben in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der FH Dortmund eine Veranstaltung durchgeführt, um Studierende des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften sowie weitere Interessierte für das Thema zu sensibilisieren. Weibliche Genitalverstümmelung ist eine Menschenrechtsverletzung. Die Zahl bedrohter und betroffener Mädchen und Frauen steigt kontinuierlich in Europa – auch in Deutschland. Wir fordern Bund und Länder dazu auf, sich konsequent und entschlossen gegen weibliche Genitalverstümmelung einzusetzen. Nach den letzten Hochrechnungen von TERRE DES FEMMES wird die Zahl derzeit auf knapp 65.000 in Deutschland lebenden Frauen geschätzt, die FGM (female genital mutilation) erfahren haben. Darüber hinaus sind hier mindestens 15.500 Mädchen gefährdet, einer Genitalverstümmelung unterzogen zu werden. Es muss vor allem Präventions- und Aufklärungsarbeit in den von FGM betroffenen Communities geleistet werden und zu den Folgen dieser Praktik sensibilisiert werden. TERRE DES FEMMES fordert mehr Präventionsarbeit gegen weibliche Genital­verstümmelung und besseren Schutz für gefährdete Mädchen.

 

Mit der heutigen Veranstaltung konnten wir auf das Thema aufmerksam machen, da gerade am Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der FH Dortmund Menschen ausgebildet werden, die mit Betroffenen und Gefährdeten zusammenkommen.

 


Jahresempfang der ASF Dortmund 2019

Auf dem Jahresempfang der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) am 03.02.2019 konnten wir gemeinsam spüren, was Frauenpower bedeutet. Der Empfang stand unter dem Motto "100 Jahre Frauenwahlrecht - viel erreicht noch viel zu tun". Besonders gefallen hat mir, dass wir das Lied "Die Gedanken sind frei" umgedichtet zusammen gesungen haben:

 

"Wir Frauen sind frei, wir können selbst denken,

wir lassen uns nicht mehr von anderen lenken.

wir werden´s probieren, gemeinsam marschieren,

und alle mit dabei: denn wir Frauen sind frei!“

Simone Weiß, ASF Dortmund, Sabine Poschmann, MdB und Simone Kleinert


TERRE DES FEMMES kritisiert den Kompromissvorschlag der Bundesregierung zum Paragraphen 219a scharf und fordert seine bedingungslose Abschaffung

Die Grüne Jugend Dortmund hat am Samstag, dem 26.01.2019, eine Kundgebung in der Innenstadt von Dortmund organisiert. Gemeinsam haben wir die Streichung des § 219a gefordert, damit ÄrztInnen eine Rechtssicherheit erreichen.

 

 Foto: Anja Cord


Bericht der Städtegruppe

Nachfolgend können Sie den Jahresbericht 2018 der Städtegruppe Dortmund herunterladen und so einen Einblick in unsere Aktivitäten und Aktionen erhalten. Viel Spaß bei der Lektüre!

Download
Jahresbericht 2018 der TDF Städtegruppe
Adobe Acrobat Dokument 104.0 KB

Einladung der Lib`ELLEn Dortmund

Am vergangenen Donnerstag (17.01.2019) hatten wir die Gelegenheit, uns, die TDF Themen und insbesondere das Thema "Frauenhandel und Prostitution" den Lib'ELLEn Dortmund vorstellen zu dürfen. Dem Thema Prostitution haben wir uns mit der Frage nach der "Freiwilligkeit" genähert. Abgeschlossen haben wir den Abend mit der Erläuterung der vier Säulen des Nordischen Modells.

 

Monika Ingendorf, Edelgard Dingerdissen, Antje Noritzsch und Simone Kleinert


Seyran Ates zu Gast in Dortmund

Die beeindruckende Seyran Ates war am 06.12.2018 zu Besuch bei der FH Dortmund. Sie hat klar herausgestellt, dass es bei den monotheistischen Religionen als "Herr"schaftsinstrument immer um die Macht der Männer über den Körper der Frau geht. Wie sie, tritt TDF für das Frauenrecht auf individuelle sexuelle Selbstbestimmung ein. ♀

 

 

 

 

Durch Frauen wie Seyran Ates werden wir immer wieder neu inspiriert, uns für Mädchen- und Frauenrechte einzusetzen. Bedauerlich ist, dass Seyran Ates ihr freies Leben mit Personenschützern leben muss. Ist das nicht sehr irritierend?!


Vorstellung der Städtegruppe

Am 28. November haben wir zu einer Informationsveranstaltung über TERRE DES FEMMES e.V.  und unserer Städtegruppe in das Café Aufbruch (Hintere Schildstraße 18, 44263 Dortmund-Hörde) eingeladen. Nach einem kleinen Impulsreferat zum Thema "Gewalt an Frauen im Alltag" kam es zu einen spannenden und regen Austausch mit den Teilnehmer/-innen. Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Interesse.


Fahnenaktion 2018

"Nein zu Gewalt an Frauen / Frei leben - ohne Gewalt"

Am Samstag, 24. November 2018 um 13 Uhr, wurden am Dortmunder Rathaus die Fahnen gehisst. Hier ist zu sehen, wie sich eine Mitfrau daran beteiligt, auf Einladung des Gleichstellungsbüros der Stadt Dortmund, ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu setzen und hisste eigenhändig eine der vier Fahnen.

 

 

 

Ferner hat unsere Koordinatorin, Simone Kleinert, eine kurze Ansprache gehalten. Dabei konnte sie auf das diesjährige Motto der Kampagne von TDF hinweisen: #esistnichtallesrosarot , um die U-Untersuchungen als verpflichtendes kostenloses Angebot der Krankenkassen zu fordern. Es geht darum, beispielsweise Entwicklungsstörungen oder Kindesmissbrauch rechtzeitig zu entdecken und gegensteuern zu können. Nächstes Jahr wird TDF die Fahnen hissen, um auf die Gewalt in der Prostitution hinzuweisen.

Natürlich hielten wir Informationsmaterial für interessierte Besucher/-innen bereit.

 

Natürlich hielten wir Informationsmaterial für interessierte Besucher/-innen bereit.

Im Anschluß besuchten wir die Veranstaltung des Gleichstellungsbüros: B. Bojang referierte über ihren Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung.


Vernetzung mit Soroptimist International

Bei einem Treffen mit zwei Frauen von den Soroptimistinnen Club Dortmund haben wir erfahren, dass es sich um weltweites Netzwerk berufstätiger Frauen handelt. Sie arbei-ten gemeinsam darauf hin, Mädchen und Frauen zu fördern und zu befähigen, ihre Lebens-bedingungen zu verbessern. Dabei sind sie eine unabhängige und unparteiische Organisation. TDF Städtegruppe Dortmund würde sich über Kooperationen sehr freuen!


Filmpremiere "Female Pleasure"

Der beeindruckende und sehr bewegende Film Female Pleasure von der Schweizer Regisseurin Barbara Miller über fünf mutige Frauen, die patriarchale Herrschaftsstrukturen entgegen getreten sind, hat heute, am 08.11.2018, im Filmstudio Glückauf in Essen Premiere gefeiert. Mit dabei unsere Städtegruppe mit einem Infostand und den Grußworten zu Beginn des Films.

Download
Grußwort Film Female Pleasure.pdf
Adobe Acrobat Dokument 126.5 KB

Treffen der Städtegruppen Düsseldorf und Dortmund

Am 20. Oktober haben sich Mitfrauen der Städtegruppe Dortmund mit Frauen der Städtegruppe Düsseldorf getroffen. Dabei haben wir uns nicht nur gegenseitig etwas kennen gelernt, sondern uns auch über bisherige Erfahrungen der Städtegruppenarbeit und geplante Aktionen ausgetauscht. Ein weiteres Treffen ist für 2019 bereits geplant. Hoffentlich folgen noch viele weitere.


Preisverleihung der Stiftung aufmüpfige Frauen

Vor der Preisverleihung hat sich unsere Städtegruppe erstmals mit der Geschäftsführerin von TERRE DES FEMMES, Frau Christa Stolle zu einem gemeinsamen Essen und zu einem regen Informationsaustausch über frauenpolitische Themen getroffen.

 


Anschließend nahmen wir an der Preisverleihung teil und hörten einen couragierten Vortrag von Christa Stolle über "Frauenrechte sind Menschenrechte". Auch lernten wir die Preisträgerinnen 2018, Renate Matthei und Düzen Tekkal kennen. Auf dem Foto ist die beeindruckende Düzen Tekkal nebst ihrer Laudatorin Chantal Louis und den Mitfrauen aus unserer Städtegruppe zu sehen.


Vernetzungstreffen mit der Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Mädchenhäuser / feministische Mädchenarbeit NRW e.V.

Am Dienstag, dem 18. September2018, haben wir uns mit Renate Janßen, der Leiterin der LAG Autonome Mädchenhäuser/ feministische Mädchenarbeit NRW e.V. getroffen, um uns kennenzulernen, uns zu vernetzen und nach Kooperationsmöglichkeiten zu schauen. Eine Vernetzung ist für TERRE DES FEMMES sinnvoll, da es um die Interessen von Mädchen geht, deren Rechte durch zum Beispiel Einschränkung von Mädchenrechten, Kinder- und/oder Verwandtenehen und Geschlechterapartheid einge­schränkt sind. Als Fachstelle für interkulturelle Mädchenarbeit in Nord­rhein Westfalen werden Forderungen direkt an die Landespolitik gestellt, wodurch sich für uns die Möglichkeit ergibt, unsere Positionen weiter­zutragen. Im November wird eine Fachtagung in Dortmund stattfinden, bei der wir die Gelegenheit nutzen werden, uns mit einem Infotisch bekannter zu machen. 


Stillleben am Borsigplatz

Am 09.September 2018 haben wir uns am 3. Still-Leben am Dortmunder Borsigplatz beteiligt. Doch es war alles andere als still: zu unseren prominenten Gästen gehörte die Emma und der Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Unser Tisch bot den BesucherInnen die Möglichkeit, sich über TDF zu informieren. Wir haben Flyer verteilt und die bunte Vielfalt des Festes auf uns wirken lassen. 


Rundgang durch die Nordstadt

Am 23. August hat Didi Stahlschmidt vom "Quartiersmanagement Nordstadt" uns dieses besondere Stadtviertel nahe gebracht. Nach einem sehr interessanten und faktenreichen Powerpoint-Vortrag durften wir tolle Gebäude bestaunen, aber auch die Atmosphäre von unter-schiedlichen Plätzen und ihren Bewohnern erleben. Zum Abschluss gab es ein geselliges Beisammensein am Nordmarkt.